In Zusammenhang mit dem Positionspaper des Deutsche Skiverbands, Snowboard Germany und der Stiftung Sicherheit im Skisport „Zum verantwortungsvollen Einsatz von Schneematten und Schneeteppichen“ hat der SSV bei den Vereinen aus dem Verbandsgebiet angefragt, die bereits in Schneematten investiert haben. Dies soll interessierten Vereinen eine Hilfestellung sein für zukünftige Projekte.

Wir haben bei der Skischule Sindelfingen, dem SC Straßberg, dem SC Kirchheim/Neckar und dem SC Trochtelfingen nachgefragt…

 

Wie seid ihr auf die Möglichkeit der Schneematten aufmerksam geworden? An wen habt ihr euch bei der Umsetzung gewendet?

(DSV Skischule Sindelfingen) Bei unseren Skikursen im Kinderbereich haben wir immer wieder beobachtet, dass die reinen Anfängerhänge bei den Tagesskikursen oft sehr stark frequentiert und für die jüngsten Kinder dadurch nicht ideal sind. Deshalb haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, erste Bewegungserfahrungen auf Ski in einer ruhigeren und kindergerechteren Umgebung zu ermöglichen.

Auf die Idee mit den textilen Skimatten sind wir während einer Reise nach Kopenhagen gekommen. Dort haben wir den Copenhill besucht, wo das geneigte Dach einer Müllverbrennungsanlage mit einem speziellen Mattenbelag ausgestattet ist und sogar ein Skilift betrieben wird. Das hat uns beeindruckt, weil dort ganzjähriger Skibetrieb auch ohne natürlichen Schnee möglich ist.

Begeistert von diesem Ansatz haben wir anschließend intensiv recherchiert und sind dabei auf die deutsche Firma Mr. Snow gestoßen. Mit diesem Partner konnten wir die Umsetzung schnell und unkompliziert angehen. Heute verfügen wir in Sindelfingen über rund 80 Quadratmeter Skimattenfläche und nutzen diese gezielt für unsere Kurse mit Kindern im Alter von 3-6 Jahren. So können die Kleinsten spielerisch und mit viel Freude ihre ersten Erfahrungen auf Ski sammeln und werden behutsam auf spätere Kurse im Schnee vorbereitet.

(Skiclub Strassberg) Auf die Möglichkeit der textilen Skipiste wurde der Skiclub Straßberg durch einen Artikel der Skischule Sindelfingen im Verbandsmagazin skispur aufmerksam. Zusätzlich gab es einen Fernsehbericht in der ARD-Mediathek über den Hersteller Mr. Snow, der das Thema weiter vertieft hat. In der Umsetzungsphase stand der Austausch mit dem Hersteller Mr. Snow im Vordergrund.

Zur ARD-Mediathek

(Ski Trochtelfingen) Wir haben über die Skischule Sindelfingen davon mitbekommen und uns dann mit Tino Schübel viel ausgetauscht, sowie im Sommer die Skimatten von Mr. Snow dort getestet. Zur Anschaffung hatten wir Kontakt mit den verschiedenen Mattenherstellern und weiterhin mit der Skischule Sindelfingen.

(Skiclub Kirchheim) Durch euren Bericht in der Skispur hatten wir uns das Thema in Sindelfingen angeschaut und recht spontan entschieden selbst Matten zu beschaffen, nachdem wir von Sindelfingen die Rückmeldung erhalten haben, dass eine Leihe nicht möglich ist.

 
Was waren/sind die Herausforderungen bei der Umsetzung?

(DSV Skischule Sindelfingen) Da wir vor zwei Jahren noch keine andere Skischule kannten, die bereits praktische Erfahrungen mit textilen Skimatten gesammelt hatte, standen wir zunächst vor vielen offenen Fragen. Als Vereinsskischule war für uns vor allem die Finanzierung ein wichtiges Thema. Gleichzeitig mussten wir erst herausfinden, ob ein solches Angebot in unserer Region überhaupt angenommen wird.

Eine weitere Herausforderung war die Suche nach einem geeigneten Gelände. Da Sindelfingen nicht in einem klassischen Skigebiet liegt, brauchten wir eine Fläche mit ausreichender Neigung, auf der die Kinder sicher und mit Freude erste Erfahrungen auf Ski sammeln können.

Hinzu kamen ganz praktische Überlegungen im laufenden Betrieb. Wir haben uns gefragt, wie wir mit Themen wie Vandalismus umgehen, wie sich die Matten nach den Einsätzen reinigen und trocknen lassen und wie Transport und Einlagerung organisiert werden können. Da wir die Matten nach jedem Event wieder abbauen müssen, ist der logistische Aufwand nicht zu unterschätzen.

Ein aktuelles Thema ist deshalb auch die Frage nach einer dauerhaft nutzbaren Fläche. Hier sind wir derzeit mit der Stadt im Gespräch, ob uns eine umzäunte Fläche zur Verfügung gestellt werden kann, auf der die Matten für eine gewisse Zeit liegen bleiben können. Das würde die Organisation deutlich erleichtern und die Nutzung noch flexibler machen.

(Skiclub Strassberg) Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass es bislang nur wenige vergleichbare Anlagen in Kombination mit einem bestehenden Skilift gibt. Sowohl in der Planung als auch in der Umsetzung wurde daher in vielen Bereichen Neuland betreten, insbesondere im Hinblick auf den flexiblen Betrieb mit und ohne Schnee.

Der erste Aufbau war aufgrund der Größe der Fläche von über 400 m² sowie des steinigen Untergrunds auf der Schwäbischen Alb aufwendiger als gedacht. Ursprünglich war geplant, die Matten saisonal wieder abzubauen. Inzwischen wird jedoch angestrebt, die Anlage ganzjährig liegen zu lassen, da sich der Auf- und Abbau als deutlich zeitintensiver herausgestellt hat als zunächst angenommen.

Im laufenden Betrieb hat die Anlage in der ersten Saison zuverlässig mit und ohne Schnee sehr gut funktioniert.

(Ski Trochtelfingen) Wir hatten gute Rahmenbedingungen, weshalb es keine größeren Herausforderungen gab. Dazu gehörten die Möglichkeit die Matten auf „vereinseigenen“ Wiesen auszulegen, eine gute Liquidität zu haben, sowie eine Lagerfläche im trockenen für die Skimatten. Wichtig war für uns mit der Gemeinde und dem Pächter (Landwirt) der Wiesen uns abzustimmen, sowie eine ggfs. Erforderliche Baugenehmigung zu prüfen. Der Förderantrag für die Finanzierung nahm etwas Zeit in Anspruch, war allerdings gut machbar und wurde gut begleitet.

(Skiclub Kirhheim) Wir hatten nur etwas Zeitdruck, weil wir sehr kurzfristig entscheiden mussten, um die Matten rechtzeitig zum Herbst zu bekommen. Parallel liefen die Anfragen beim Bürgermeister, ob wir entsprechendes Gelände und Infrastruktur der Gemeinde nutzen dürfen.

 

Wie habt ihr die Schneematten finanziert?

(DSV Skischule Sindelfingen) Mit unserer Idee, Kindern einen niedrigschwelligen und zugleich nachhaltigen Einstieg in den Skisport zu ermöglichen, sind wir erfreulicherweise auf viel Interesse und große Unterstützung gestoßen. Das Konzept hat bei verschiedenen Partnern offene Ohren gefunden, weil es sportliche Nachwuchsförderung, regionale Angebote und Nachhaltigkeitsgedanken in besonderer Weise miteinander verbindet.

Finanziell getragen wurde das Projekt durch mehrere Bausteine. Unterstützung erhielten wir vom Württembergischen Landessportbund, von der Stadt Sindelfingen und von der Bürgerstiftung Sindelfingen. Darüber hinaus hat auch unser Verein selbst einen nicht unerheblichen Eigenanteil übernommen.

Gerade diese gemeinsame Finanzierung war für die Umsetzung sehr wichtig. Sie zeigt auch, dass das Projekt nicht nur innerhalb der Skischule auf Begeisterung stößt, sondern in Sindelfingen insgesamt als sinnvolle und zukunftsweisende Initiative wahrgenommen wird.

(Skiclub Strassberg) Die Finanzierung erfolgte über mehrere Bausteine. Neben Zuschüssen der Gemeinde und des Württembergischen Landessportbundes wurde das Projekt durch Spenden von regionalen Firmen und Sponsoren unterstützt. Ergänzend wurde ein Crowdfunding-Projekt umgesetzt, an dem sich viele Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung beteiligt haben.

(Ski Trochtelfingen) Wir haben eine Förderung von Leader Mittlere Alb erhalten von 80% auf die Nettoanschaffung, den Rest haben wir mit Eigenmitteln gedeckt zu welchen auch zum Teil Spenden aus dem Erlös einer Kinderkleiderbörse kamen. Unser Backup war ein Zuschuss in Höhe von 30% vom WLSB.

(Skiclub Kirchheim) Aus unserem Vereinsvermögen, indirekt dadurch aus dem Werbepartnerprogramm, welches wir insbesondere zur Nachwuchsförderung einsetzen.

 
Wie sieht euer Schneematten-Konzept aus? Wie und wo setzt ihr die Matten ein?

(DSV Skischule Sindelfingen) Da wir über keinen eigenen Skilift verfügen, sind wir auf geeignete Hänge im Stadtgebiet angewiesen. Bereits im zweiten Jahr setzen wir unsere textilen Skimatten deshalb an einem Hang vor der katholischen Kirche in Sindelfingen ein. Dort bieten wir speziell für die Kleinsten an zwei Wochenenden im Herbst und Winter unsere Kurse an.

An jedem dieser Wochenenden führen wir drei Kursgruppen mit jeweils rund zehn Kindern durch. Jedes Kind erhält sowohl am Samstag als auch am Sonntag jeweils zwei Stunden Unterricht. Ziel ist es, die Kinder behutsam an die Ski zu gewöhnen und sie spielerisch vom ersten Rutschen über das Bremsen bis hin zu den ersten Kurven zu führen. Ergänzt wird der Kurs durch ein kindgerechtes Rahmenprogramm, das für Freude, Abwechslung und zusätzliche Motivation sorgt.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts ist auch die enge Einbindung der Eltern. Sie unterstützen die Kinder mit Seilen beim Lenken und übernehmen zugleich mit viel Einsatz den „Elternlift“. So entsteht ein sehr persönliches, gemeinschaftliches Lernumfeld, das von den Familien hervorragend angenommen wird.

Die Schneemattenkurse verstehen wir als gezielte Vorbereitung auf den späteren Skikurs im Schnee. An einem Folgewochenende geht es dann gemeinsam ins Skigebiet. Da die Kinder die grundlegenden Bewegungsabläufe bereits auf den Matten kennengelernt haben, können wir uns dort meist schon nach kurzer Zeit von den klassischen Übungshängen lösen und mit ihnen die ersten blauen Abfahrten fahren.

(Skiclub Strassberg) Die textile Skipiste wird am vereinseigenen Kinderlift eingesetzt und ist vollständig in den bestehenden Skibetrieb integriert. Sie kommt vor allem bei Anfängerkursen im Ski- und Snowboardbereich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Einsatz.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Kombination aus Betrieb mit und ohne Naturschnee. Dadurch können bereits zu Saisonbeginn im November und Dezember sowie in den Weihnachtsferien verlässliche Kurstermine angeboten werden. Außerhalb von Kurszeiten wird die Anlage auch im öffentlichen Liftbetrieb genutzt.

(Ski Trochtelfingen) Wir setzen die Skimatten bei uns am eigenen Skihang in Trochtelfingen ein und können somit im Januar Anfängerkurse unabhängig vom Schnee anbieten. Sollte dennoch genug Schnee vorhanden sein, können wir das Kursangebot in der Anzahl bei den Anfängern erhöhen und ggfs. bei ausreichend Schnee für Leitbetrieb auch auf Könner erweitern. Durch die Kooperation mit dem SC Steinlach welcher zu unseren eigenen 200m² Skimatten noch 80m² bei uns auslegt, können wir mit drei separaten Mattenflächen mit 80, 80 und 120m² flexibel die Rahmenbedingungen für die Kurse anpassen. Gemeinsam profitieren wir somit in Summe von 280m². Auf Basis der Anfängerkurse auf den Skimatten bieten wir bei ausreichend Schnee auf der Schwäbischen Alb Folgekurse an, sollte der Schnee nicht ausreichen, werden wir wie diesen Winter im Anschluss an die zwei Kurswochenende im Januar eine Kursausfahrt nach Laterns machen, bei der wir dann an die Kurse anknüpfen und zusätzlich Fortgeschrittenenkurse anbieten. Diese Ausfahrt wiederholen wir Ende Februar Ende der Fasnetsferien, um das Erlernte zu festigen.

Anmerkung: Im Zuge des Zuschusses der Leader Mittlere Alb hatten wir eine Abschlussveranstaltung für das Projekt, welche Ende September stattfand und bei welcher wir ein Teil der Skimatten zum Test für die Öffentlichkeit ausgelegt hatten. Dies war auch direkt Werbung für unsere Kurse und wurde von umliegenden Vereinen zum Test der Skimatten genutzt, so kamen Engstingen, Eningen und Steinlach vorbei.

Auch bei unserem Skibasar hatten wir eine Skimatte zum Test und als Werbung ausgelegt – der Spaß war für Groß und Klein gesichert.

(Skiclub Kirchheim) Wir haben letzten Winter an einer flachen Wiese am Spielplatz neben der Schulsporthalle gestartet. Vorteil ist hier, dass wir die Infrastruktur mit Sanitäranlagen direkt daneben haben, aber auch Parkplätze und Strom haben. Dadurch konnten wir mit unserer Küche auch einen Mittagssnack anbieten. Wir sehen die Mattenkurse als Vorbereitung für unseren Zwergenkurs im Allgäu. Die Kinder können einfach die ersten Steps erlenen, lernen bereits die Übungsleiter/innen kennen und können in entspannter Atmosphäre starten. An einem Wochenende haben wir zusätzlich einen Beginner Kids Kurs angeboten. Die Kursdauer ist je nach Alter 1,5 - 2 Stunden und jeweils Samstag und Sonntag.

 

Wie fällt euer bisheriges Fazit aus nach der Anschaffung? Was bekommt ihr für ein Feedback von euren Vereinsmitgliedern/Skikursteilnehmenden?

(DSV Skischule Sindelfingen) Unser Fazit fällt bisher sehr positiv aus. Wir sind mit der Anschaffung der textilen Skimatten ausgesprochen zufrieden und planen bereits, die vorhandene Mattenfläche weiter auszubauen. Die Nachfrage hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. In dieser Saison waren unsere Kurse bereits innerhalb von 24 Stunden zu 75 Prozent ausgebucht. Als Reaktion darauf werden wir unser Angebot in der kommenden Saison von bislang zwei auf vier Kurswochenenden erweitern.

Auch das Feedback der Eltern ist durchweg erfreulich. Besonders häufig hören wir, dass das Konzept als abwechslungsreich, kindgerecht und sehr durchdacht wahrgenommen wird. Immer wieder wird hervorgehoben, wie schnell die Kinder Fortschritte machen und mit wie viel Freude sie an den Kursen teilnehmen. Sehr geschätzt werden zudem der Wegfall einer langen Anreise ins Skigebiet sowie die gut auf junge Kinder abgestimmten Kurszeiten.

Ein schöner zusätzlicher Effekt ist auch die Sichtbarkeit unseres Angebots im Stadtgebiet. Durch den ungewöhnlichen Kursort vor der Kirche kommen wir mit vorbeikommenden Passanten ins Gespräch und können auf diesem Weg auch über die Skischule Sindelfingen und unser Kursangebot informieren. So wirken die Skimatten nicht nur als Trainingsfläche, sondern auch als echte Visitenkarte für unsere Vereinsarbeit.

(Skiclub Strassberg) Das zentrale Ergebnis ist eine deutlich höhere Planungssicherheit. Skikurse können verlässlich durchgeführt werden, unabhängig von der Schneelage. Davon profitieren sowohl Kursteilnehmer als auch Skilehrer und alle ehrenamtlichen Helfer im Lift- und Hüttenbetrieb.

In der Saison 2025/26 konnten insgesamt 26 Betriebstage realisiert werden. Davon waren 15 Tage ausschließlich durch die textile Skipiste möglich, an 11 Tagen lag zusätzlich Naturschnee. Von insgesamt 11 Skikursen konnten 10 Kurse nur durch den Einsatz der Matten durchgeführt werden. Insgesamt konnten über 100 Skischüler vor Ort unterrichtet werden, ein Großteil davon ausschließlich dank der textilen Skipiste. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv. Besonders geschätzt wird die Möglichkeit, auch ohne Schnee wohnortnah Anfängerkurse ohne lange Anfahrtswege wahrnehmen zu können.

Gleichzeitig zeigt sich, dass das vorhandene Potenzial noch größer ist. Rein technisch wären weitere Betriebstage möglich, im Vereinsalltag gilt es jedoch, einen ausgewogenen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer sicherzustellen.

Der Aufbau der Anlage ist aufwendiger als zunächst angenommen. Erste Erfahrungen zur Pflege, beispielsweise im Umgang mit Laub, stehen noch aus.

(Ski Trochtelfingen) Wir würden die Anschaffung wieder machen, da wir dadurch eine Planungssicherheit haben und das Vereinsleben bereichern, sowie dessen Kursangebot langfristig auf der schwäbischen Alb sichern können. Dieses Jahr hatten wir zu/auf den Skimatten noch Schnee, wodurch wir flexibel waren. Bisherige Rückmeldungen zum reinen Skimattenkurs können wir daher nicht geben – dennoch haben wir sowohl viele positive Stimmen dazu gehört als auch vereinzelte Skeptiker. Im Verein wurden die Skimatten angenommen.

(Skiclub Kirchheim) Alle sind völlig begeistert vom Konzept und sehr dankbar mit wenig Aufwand in den Schneesport zu starten. Der Aufwand hält sich in Grenzen und auch Übungsleiterinnen mit sehr jungen Kindern, können wieder im Kursbetrieb unterstützen. Wir werden die Mattenkurse für kommenden Winter sauber mit in die Jahresplanung nehmen.

 

Hilfreiche Hinweise und Tipps für andere Vereine?

(DSV Skischule Sindelfingen) Anderen Vereinen würden wir empfehlen, sich möglichst frühzeitig mit den praktischen Rahmenbedingungen zu beschäftigen. Dazu gehört vor allem die Frage nach einem geeigneten Lagerort ebenso wie eine realistische Planung für Auf und Abbau.

Wichtig ist außerdem, die gesamten Abläufe im Vorfeld möglichst genau zu durchdenken. Dazu zählen Transport, Aufbau, Betreuung vor Ort, Abbau sowie die anschließende Reinigung und Trocknung der Matten. Ideal ist hier ein großer und wettergeschützter Platz oder am besten eine Halle. Gerade in den Wintermonaten kann das Trocknen der Matten durchaus mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Was den Untergrund betrifft, haben wir mit einer stabilen Wiesenfläche gute Erfahrungen gemacht. Da die Matten bei uns jeweils nur für zwei Tage liegen, regeneriert sich die Rasenfläche schnell wieder.

Neben der sportlichen Idee sollte man vor allem die logistischen und organisatorischen Fragen sorgfältig mitdenken. Dann kann ein solches Projekt sehr erfolgreich sein.

(Skiclub Strassberg) Aus den bisherigen Erfahrungen lässt sich ableiten, dass insbesondere bei größeren Flächen frühzeitig über eine dauerhafte Installation nachgedacht werden sollte. Mit zunehmender Größe steigt der Zeitaufwand für Auf- und Abbau deutlich an.

Zudem sollte bereits in der Planungsphase überlegt werden, in welchem Umfang Kurse und Liftbetrieb stattfinden sollen, insbesondere im Hinblick auf die verfügbaren ehrenamtlichen Helfer und die organisatorischen Möglichkeiten im Verein. In Straßberg hat sich gezeigt, dass bei entsprechender Einbindung vieler Helfer ein guter Ausgleich möglich ist. So konnten zahlreiche Betriebs- und Kurstage angeboten werden, ohne die Ehrenamtlichen zu überfordern.

(Ski Trochtelfingen) Sehr viele – gerne auf Anfrage/im Austausch.

(Skiclub Kirchheim) Gerne mal zum Testen bei anderen Vereinen ausleihen, Fokus sind auf jeden Fall die Einsteiger.

 

Euer Ansprechpartner wenn ein Verein weitere Fragen hat?

Bei Fragen gerne an info(@)skischule-sindelfingen.de, info(@)skiclub-strassberg.de, kurse(@)ski-trochtelfingen.de oder matthias.braendle(@)skiclub-kirchheim.de wenden.


Wir danken herzlich unseren Unterstützern